Warum VPG/Schutzhundesport? 

 

Hunde verfügen über bewundernswerte Fähigkeiten. Je nach Anlage sind sie als reine Familienhunde oft latent unterfordert.


 

Damit sie sich nicht selbst eine Beschäftigung suchen und auf -aus Menschensicht- dumme Ideen kommen (Jogger jagen ist zumindest für den Jogger nicht schön!), müssen sie gefördert und gefordert werden.


 

Wer eine Sportart für sich und seinen Hund sucht, kann mittlerweile aus einem reichhaltigen Angebot wählen.

Eine Begleithundeausbildung ist bei jeder Sportart vorgeschaltet und auch sonst für den reinen Familienhund absolut erstrebenswert.

Die komplexeste Sportart ist meines Erachtens der VPG Sport;

hier werden alle Fähigkeiten des Hundes genutzt:

Abteilung A; Fährte: die Nasenarbeit, ruhiges, konzentriertes und eigenständiges Absuchen einer Spur

Abteilung B, Unterordnung: führige und drangvolle Teamarbeit erwünscht

Abteilung C, Schutzdienst: Führigkeit auch in Extremsituationen


 

Der frühere Name Schutzhundesport schürte viele Vorurteile; allein die Gewichtung auf den letzten Teil, den Schutzdienst, war irreführend.

Die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG) besteht aus

drei gleichwertigen Abteilungen!

In jeder Abteilung können 100 Punkte, = ges. 300Pkt, erzielt werden, mindestens 70 Pkte müssen zum Bestehen erreicht werden.


 

Und keine Sorge, unsere Sporthunde sind nicht bissig und werden durch den Schutzdienst auch nicht bissig gemacht!

Wer hat noch keine Zerrspiele mit seinem Welpen/Junghund gemacht?

Im Schutzdienst wird nur um die "Beute", den Schutzarm, "gekämpft". Ein Hund, der woanders zufassen würde, wird disqualifiziert.

Ebenso ein Hund, der nicht im Kommando steht, d.h.auf "AUS" nicht reagiert.

Nur absolut wesenssichere, gehorsame Hunde haben hier eine Chance.

Der Wechsel zwischen Trieb und Gehorsam erfordert ein Höchstmaß an Vertrauen und Zusammenarbeit des Hund-Mensch-Teams!

 


 


 

Vorsicht schreckhafter Schutzhund


 


 

 


 



 


 


 


 

Meins!